Das Wort zum Sabbat
Geben ist glückseliger als Nehmen
Die Bibel lehrt uns, dass „geben glückseliger ist als nehmen“ (Apostelgeschichte 20,35). Doch was bedeutet das für uns in der heutigen Welt?
Die biblische Grundlage des Gebens: In der Bibel finden wir zahlreiche Beispiele, die die Kraft des Gebens verdeutlichen. Gott selbst ist das größte Beispiel. Johannes 3,16 sagt: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab.“ Gott gibt uns nicht nur, was wir brauchen, sondern er gibt auch sich selbst. Durch Jesus hat er uns das größte Geschenk gemacht – die Erlösung. Diese göttliche Liebe ermutigt uns, ebenfalls großzügig zu sein.
Die Freude des Gebens: Das Geben bringt Freude, die wir in den meisten Fällen nicht durch das Nehmen erfahren. In 2. Korinther 9,7 heißt es: „Jeder gebe, wie er sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.“ Wenn wir aus einem Herzen des Glaubens und der Dankbarkeit geben, erfahren wir eine innere Freude und Frieden, die die Welt nicht bieten kann.
Die Auswirkungen des Gebens auf andere: Wenn wir geben, beeinflussen wir das Leben anderer Menschen. Ein einfaches Lächeln, ein freundliches Wort oder eine helfende Hand können für jemanden in Not eine Welt des Unterschieds bedeuten. In Matthäus 25,40 sagt Jesus: „Was ihr für einen dieser geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Durch unser Geben können wir Gottes Liebe und Licht in die Welt tragen.
Geben als Ausdruck des Vertrauens: Geben ist auch ein Akt des Vertrauens. Wenn wir bereit sind, zu geben, zeigen wir, dass wir Gott vertrauen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. In Philipper 4,19 lesen wir: „Mein Gott wird all eurem Bedarf abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Wenn wir großzügig geben, bekennen wir unser Vertrauen in Gottes Fürsorge und Versorgung.
Das Geben als Lebensstil: Es ist wichtig, das Geben als Teil unseres Lebensstils zu betrachten. Es geht nicht nur um Geld oder materielle Dinge, sondern auch um Zeit, Liebe und Freundlichkeit. Epheser 4,32 ermutigt uns, freundlich und barmherzig zueinander zu sein. Indem wir unser Herz für das Geben öffnen, schaffen wir eine Kultur der Liebe und Unterstützung in unserer Gemeinschaft.
Fazit: Geben ist mehr als nur eine Handlung; es ist eine Lebenshaltung. Wenn wir lernen, großzügig zu sein, erfahren wir nicht nur die Freude des Gebens, sondern wir tragen auch zur Veränderung der Welt um uns herum bei. Möge jeder von uns ermutigt werden, im Geiste des Gebens zu leben und zu erfahren, dass „geben glückseliger ist als nehmen.“
Gott gibt uns die heutige Sabbat-Ruhe und wir geben Ihm unsere Dankbarkeit und unser Versprechen, nach seinem Willen und seinem Weg zu leben.
Herzlichst, Kurt Buehler