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Das Wort zum Sabbat

Die Aufgabe der Kirche während der Zeit des "weltlichen Übergangs"

Liebe Geschwister,

wir leben in einer Zeit des Übergangs. Unabhängig davon, in welchem Land wir leben, erleben wir Veränderungen und Unsicherheit, und all die Veränderungen, die "in der Luft" liegen, sind nicht unbedingt zum Wohle der Welt.

In Amerika spüren wir diesen Übergang vielleicht am stärksten. Die Kultur, die Menschen, die sozialen Bewegungen bringen uns von dem, wofür wir einst standen, an einen Ort, der fremd und dunkel ist. Die normale menschliche Moral, die Freiheiten, die den "American Way of Life" geprägt haben, die Rechtsstaatlichkeit, die nicht von der Politik diktierte Gerechtigkeit, die gesunde Debatte, der Respekt vor Autorität und den Rechten anderer, eine robuste und offene Gesellschaft, in der man seine Meinung frei äußern und seinen eigenen Überzeugungen folgen konnte und in der die Wahrheit etwas bedeutete — all das scheint zu verblassen.

Die amerikanische Wirtschaft, die lange Zeit die Stärke und das Fundament der Weltwirtschaft war, befindet sich ebenfalls im Umbruch. Die weitverbreitete Inflation, die in die Höhe schießenden Treibstoffpreise, Probleme mit Lieferketten, die eskalierenden Wohnkosten und die nun rasch steigenden Zinssätze haben uns von einem lebensfähigen, stabilen und zuverlässigen System zu einem System gemacht, das in naher Zukunft als "rezessiv" bezeichnet werden wird.

Ja, die Nation befindet sich in einer Zeit des Übergangs, und viele fragen sich, wohin die Reise geht. Viele andere erkennen, wohin das führt, und sind beunruhigt über die Perspektive.

Für uns in der Kirche, die wir die Zeiten erkennen und die prophetischen Worte der Bibel verstehen, sollten diese Zeiten unsere Aufmerksamkeit erregen und uns aufrütteln. Als Christus von seinen Jüngern gefragt wurde: "Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?", zeigte er ihnen deutlich, wonach sie Ausschau halten sollten. Wir sehen diese Zeichen überall um uns herum. "Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden" (Römer 13,11).

Ich hoffe, wir sind alle hellwach und aufmerksam.

Während die Welt sich in dieser Zeit des Übergangs befindet, bleibt die Kirche Gottes beständig und konzentriert sich auf die Wiederkunft Jesu Christi und die Verkündigung des Evangeliums vom kommenden Reich Gottes. Die Kirche Gottes bleibt an unserem Felsen verankert und ist die einzige Quelle reiner und unbefleckter Wahrheit, die es heute in der Welt gibt. Nur in Jesus Christus haben wir Hoffnung.

Die Welt und ihre Führer, die sich auf ihre eigenen Ideen und Ressourcen verlassen, können weder Frieden noch Stabilität noch eine Lösung für die Übel dieser Welt bringen. Stattdessen bringen sie sie in den Ruin. Nur Jesus Christus kann die Welt davor bewahren, sich selbst zu zerstören.

Die Welt muss die Wahrheit Gottes hören, und wir müssen diese Wahrheit einer sterbenden Welt verkünden. Wir, als treue Christen und Jünger Jesu Christi, müssen die Wahrheit leben und immer mehr lernen und danach streben, "von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht", zu leben und einander und Gott in dieser besonderen Gemeinschaft, zu der wir gehören, nahe zu sein.

Wir sind sein Volk, die "Herausberufenen", die Erstlingsfrüchte. Diesen Namen und diese Identität zu tragen bringt eine große Verantwortung mit sich, aber Gott hat uns seinen Geist gegeben, damit wir der Berufung, die er uns gegeben hat, erfolgreich nachkommen können. Lassen Sie uns die Zeit, die wir haben, bestmöglich nutzen, indem wir einzeln und gemeinsam den geistlichen Tempel bauen, zu dem Christus zurückkehren wird. Achten wir darauf, dass wir unsere "Berufung und Erwählung festmachen" (2. Petrus 1,10).

Wie Sie alle wissen, befinden wir uns hier in der Zentrale seit etwa einem Monat in einer Übergangsphase in der Verwaltung. Vielleicht haben Sie sich gefragt, was passiert und was wir in dieser Zeit tun.

Meine Frau Debbie und ich waren in den letzten zwei Wochen in Cincinnati. Wir konnten zwar nicht alles erreichen oder tun, was wir uns erhofft hatten, aber es wurde viel getan, denn wir konnten mit den Mitarbeitern Pläne für die künftige Arbeit der Kirche ausarbeiten.

Wir werden für ein paar Wochen nach Florida zurückkehren und dann gegen Ende Juli in unser neues Haus in Cincinnati umziehen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen hier unter der Leitung und Führung des Oberhaupts dieser Kirche, Jesus Christus.

Wir leben heute in ganz anderen Zeiten als noch vor zwei oder drei Jahren. Das Werk Gottes geht weiter, und sein Wille und sein Wort werden sich erfüllen. Jesus Christus weiß genau, was er will und wie er will, dass sein Wort und seine Botschaft verkündet werden. Wir werden seinen Willen suchen, auf ihn hören, ihm folgen und es auf seine Weise tun. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Ich möchte diese Zeit nutzen, um Ihnen allen für Ihre Gebete und für die vielen Nachrichten zu danken, die wir im vergangenen Monat erhalten haben. Wir bitten Sie, uns weiterhin zu unterstützen und für Gottes Werk zu beten, damit er uns alle in seinem Willen führt.

Im Dienst Christi

Rick Shabi

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