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Das Wort zum Sabbat



Die Vorbereitung auf unser bisher bestes Passah (Teil 2)

Wie können wir das bevorstehende Passah zum besten Passah unseres Lebens machen? Letzte Woche haben wir Jesus Christus, unseren prophezeiten Messias, besprochen und wie er sein Leben als das opferbereite Passahlamm für die ganze Menschheit gab. Obwohl wir unseren Erlöser nicht sehen können, lieben wir ihn: „Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude“ (1. Petrus 1,8).

Hier nun Teil 2:

Wie ich letzte Woche bemerkte, ist ein entscheidender Teil der Vorbereitung auf das Passah die Überprüfung unseres Lebens. Gott möchte, dass dies eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen Ihnen und ihm ist (Johannes 17,21). Paulus betete deshalb: "Ihn, den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Herrlichkeit gehört, bitte ich darum, euch durch seinen Geist Weisheit und Einblick zu geben, so dass ihr ihn und seinen Plan immer besser erkennt. Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welches unvorstellbar reiche Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören" (Epheser 1,17-18; Hoffnung für Alle-Übersetzung).

Jedes Jahr verpflichten uns die jährlichen Festtage zu einem neuen Zyklus der kontinuierlichen geistlichen Reinigung (Matthäus 5,48). Jeder Festtag hilft unseren Herzen, "mit Licht durchflutet zu werden". Die Frühlingsfesttage sind besonders eng miteinander verbunden. Sie ergänzen einander sehr gut und stellen unser Leben neu ein.

Vor dem Passah verpflichten wir uns, täglich jeden Winkel unseres Lebens Gott, dem Vater, und Jesus Christus, unserem Herrn und Erlöser, zu überlassen. Die ehrliche Prüfung unseres Herzens hilft uns, uns geistlich neu zu orientieren. Wie Paulus schrieb, können wir mit frischem Herzen verstehen und uns der Tatsache beugen, dass "alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlen" (Römer 6,23).

Wenn wir die jährlichen Festtage halten, hilft Gott uns, nicht in die Falle der Selbsttäuschung zu tappen. Wir können gegenüber unseren eigenen Fehlern blind sein, die doch für andere offensichtlich sind. Aber Gott, der alles perfekt sieht (Sprüche 15,3), leitet uns weiterhin zu einem lebensspendenden Wandel (Römer 12,1-2).

Wenn wir unsere Beziehung zu Jesus als unser Passah erneuern, erneuern wir unsere Verpflichtung zur Überwindung der Sünde, um geistlich siegreich zu sein (Offenbarung 2,7). Die Belohnungen für diese Verpflichtung sind vielfältig, sowohl geistlich als auch körperlich. Als Kinder Gottes (1. Johannes 3,1) wünschen wir uns, ihm ähnlich zu sein. Wenn wir ihm in Liebe gehorchen, belohnt Gott uns noch mehr, als es unsere eigenen Väter tun würden!

Bei diesem Prüfungsprozess gehen wir mit großer Sorgfalt vor. Wir wissen, dass es unmittelbare Konsequenzen gibt, wenn wir es nicht tun (1. Korinther 11,29). Demütig erkennen wir an und schätzen zutiefst, was unser Erlöser für uns getan hat. Wir benutzen die geistlichen Werkzeuge, die Gott uns gibt, um unser Verhalten und unsere Gedanken an seinen Maßstäben zu messen und zu beurteilen. Das Ergebnis? Wir profitieren davon, indem wir unser geistliches Haus auf den Felsen bauen (Matthäus 7,25).

Wir wissen, wenn wir diese Überprüfung unseres Lebens vernachlässingen, dann liebt Gott uns bis zu einem Punkt, an dem "wir vom Herrn gezüchtigt [werden], damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden" (1. Korinther 11,32; Schlachter Bibel).

Welche Maßstäbe hat Jesus für seine Jünger aufgestellt? "Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft" (Markus 12,30).

Das Passahfest, verherrlicht durch die offene Tür zur Versöhnung durch das Opfer Christi, bringt uns dazu, Gott lieben zu lernen. Wir sollen „Gott [nachahmen] als geliebte Kinder . . . und wandelt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben . . .“ (Epheser 5,1-2).

Indem wir in Vorbereitung auf das Passahfest eine geistliche Bestandsaufnahme machen, stellen wir uns auf einen großen Neuanfang ein, der das ganze Jahr über andauert. Wir setzen sofort und aktiv um, was wir durch das persönliche Engagement unseres himmlischen Vaters und älteren Bruders gelernt haben. Unser Gebet und unsere Meditation bekommen einen neuen Wert und unser Leben wird geistlich entschlackt.

In dieser bevorstehenden Passahzeit werden wir daran erinnert, dass Hefe wie die Sünde überall ist. Wenn man frisch hergestellten Teig über Nacht stehen lässt, werden ihn unsichtbare mikroskopische Hefesporen, die es in der Luft gibt, durchsäuern. Der Punkt? Sünde, wie Sauerteig, ist allgegenwärtig - sogar unausweichlich.

Die Teilnahme an dem symbolischen Prozess des Entsäuerns wiederholt eine wichtige geistliche Lektion für uns. Wenn wir Brotkrümel und gesäuerte Stücke an unerwarteten Orten finden, sehen wir physisch, dass sich Sünde, wie Sauerteig, auf ungewöhnliche Weise ausbreitet. Wir werden gewarnt, dass sie, wenn sie unkontrolliert bleibt, zum "Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit" werden kann (1. Korinther 5,8).

Fragen Gott wir in den kommenden Tagen offen und häufig: "Was muss ich über mich wissen? Was muss ich ändern?" Bitten wir Gott inständig, uns zu helfen, ein besserer Christ zu werden, der geistliche Früchte hervorbringt, während wir Jesus, dem Messias, nachfolgen.

Paulus gibt uns dafür einen sehr nützlichen Maßstab. Im Buch Galater listet er für uns sowohl die Werke des Fleisches als auch die Frucht des Geistes auf. Wir können hier eine geistliche Bestandsaufnahme machen, die uns in der kommenden Zeit gute Dienste leisten kann. Ich möchte noch hinzufügen, dass ein Fasttag uns bei unser Überprüfung helfen kann und wirklich sehr zu empfehlen ist.

Hier ein ernüchternder Gedanke: Haben Sie sich jemals gefragt, was Sie vom Reich Gottes fernhalten kann? Paulus warnt uns ausdrücklich davor im Galaterbrief. Folgende Charaktereigenschaften sind tödlich: “Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen” (Galater 5,19-21). Wir müssen diese ehrlich und sorgfältig im Gebet überprüfen und Gott bitten, diese von uns zu entfernen und uns geistig zu heilen.

Auf der anderen Seite erzählt Paulus von den Verhaltensweisen, Emotionen und dem Geisteszustand, die viele Segnungen bringen. Wir sind in der Tat der Tempel des heiligen Geistes (1. Korinther 6,19) und dies sollte - und wird - die gesamte Fülle unseres Lebens beschreiben: “Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Bescheidenheit und Selbstbeherrschung” (Galater 5,22-23; Gute Nachricht Bibel). Wie bei einem jungen Baum mögen die Früchte anfangs klein sein. Aber Gott ist geduldig!

In den Bibelstellen, die wir oft am Passahabend lesen, erklärte Jesus: “Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner . . . und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe” (Johannes 15,1-2). Gott achtet sehr auf diejenigen, die ihn lieben und ihm gehorchen, und alles, was er tut, hat einen konkreten Zweck für Sie und mich. Das ist ein unumstößliches Versprechen!

Während Sie sich in diesem Jahr auf das Passahfest vorbereiten, sollten wir diese inspirierenden Worte unseres Erlösers in unser Herz schließen: “Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe” (Johannes 10,14-15). Was hat Jesus mit uns vor? “Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge” (Vers 10).

Fragen Sie Gott jeden Tag vor den kommenden Feiertagen, was Sie heute tun sollen. Dann bitten Sie ihn, Ihnen dabei zu helfen, es zu tun. Fragen Sie ihn, wie Sie Ihr tägliches Leben besser mit seinem Sohn, Ihrem älteren Bruder, gehen können. So einfach es auch scheinen mag, wir werden einschneidende Ergebnisse erfahren.

Seien Sie in dieser Saison ein Gläubiger. Glauben Sie an Jesus Christus, Ihren Retter, glauben Sie an das, was er sagt, glauben Sie an das, was er tut, glauben Sie an seine Rolle im kommenden Reich Gottes und an alles, was das bedeutet - und erleben Sie Ihr bisher bestes Passahfest!

Im Dienst Christi

Victor Kubik

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