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Das Wort zum Sabbat

Warum für andere beten?

Spielt es wirklich eine Rolle, ob wir für andere Menschen beten? Können sie nicht für sich selbst beten? Gibt es einen Grund, warum wir für andere beten sollen?

In der Bibel wird eine Person genannt, über die wir nur sehr wenig wissen. Epaphras wird in der Bibel nur kurz erwähnt. Als der Apostel Paulus an die Geschwister in Kolossä schrieb, erwähnte er in seinen Grüßen, am Schluss seines Briefes an die Kolosser, wodurch dieser Epaphras in der Gemeinde aufgefallen war: "Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist" (Kolosser 4,12).

Die Bibel lässt keinen Zweifel darüber zu, dass wir als Christen für andere Menschen beten sollen und das nicht nur für Gemeindemitglieder. Ist es nicht eine Wohltat, wenn wir in Schwierigkeiten sind, und jemand bemerkt es und sagt: "Ich werde für Dich beten." Aber so wie wir uns freuen, so freuen sich auch andere, wenn wir für sie beten. Es liegt ein besonderer Segen auf dem Gebet für andere Menschen: "Und der Herr wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte" (Hiob 42:10). Das Gebet für andere ist keine Zeitverschwendung!

Gott ist dabei, seine Familie zu bilden, in dem jedes Mitglied seiner Familie auf das Wohlergehen der anderen schaut. So wachsen wir zu einer "geistlichen Familie" zusammen, wo Gott mit Freude sagen kann: "Das sind meine lieben Kinder." Beim Gebet für andere, sind unsere Gedanken bei den Personen für die wir beten und dadurch sind wir geistlich verbunden und unsere Gemeinschaft in geistlicher Hinsicht wird gefördert: "Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus" (1. Johannes 1,3). Ein Merkmal der Gläubigen ist die Liebe und Sorge füreinander: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Johannes 13,35). Das ist eine wichtiger Grund, warum wir füreinander beten sollen.

Bei dieser Gelegenheit möchten meine Frau und ich, uns ganz herzlich für die Gebete, Karten und E-Mails bedanken. Wir sind nicht in der Lage alle zu beantworten, aber wir schätzen jedes Gebet und jedes ermutigende Wort, das wir erhalten haben. Wir wissen, wie wertvoll die Gebete der Geschwister sind! Jakobus ermahnt uns, an andere im Gebet zu denken: "Betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist" (Jakobus 5,16). Wir können viel auf unseren Füßen tun - aber noch mehr auf unseren Knien!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und erbauenden Sabbat!

In christlicher Liebe und Verbundenheit

Martin Fekete

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